Der Toyota GT 86 im Test

Dienstag, Juli 28th, 2015. | Kategorie: GT 86.
Toyota GT 86

Wie jeder Wagen, den der weltgrösste Automobilhersteller auf den Markt bringt, wurde auch der Toyota GT 86 zahlreichen Tests unterzogen. Die meisten Fachjournalisten kommen zu einem positiven Urteil. Einige Tester geraten sogar ins Schwärmen, wenn sie vom Fahrverhalten des GT 86 berichten. Nachstehend fassen wir zusammen, was die Fachpresse über den derzeit einzigen Sportwagen im Portfolio von Toyota schreibt.

Optimale Gewichtsverteilung

In nahezu jedem Testbericht wird die Gewichtsverteilung des Toyota GT 86 gelobt. Diese liegt aktuell bei 56 zu 44 Prozent. Die Kombination von Heckantrieb und Torsen-Sperrdifferenzial sorgt dafür, dass der GT 86 quirlig durch jede Strassenbiegung fährt. Das ESP reagiert sensibel, sodass der Fahrspass nicht leidet.

Im Sportmodus können die Grenzen des Toyota GT 86 etwas intensiver ausgelotet werden. Wer möchte, kann das System auch ganz deaktivieren – dies sollte man nach Meinung der Tester allerdings nur tun, wenn man sich bereits über längere Zeit mit den Fahreigenschaften des Wagens vertraut gemacht hat.

Ungestüme Spontaneität

Wer andere Toyota-Modelle wie den Auris oder den Yaris kennt, weiss, dass die optimalen Drehzahlen der jeweiligen Motoren eher im unteren bis mittleren Bereich liegen. Beim Toyota GT 86 ist dies gänzlich anders: Ein Tritt aufs Gas, und schon heult der 200-PS-Boxer auf, dass es eine wahre Freude ist. Bei jedem Gangwechsel ist zu spüren, dass der Wagen von Ingenieuren konstruiert wurde, die selbst Sportwagen-Fans sind.

Anerkennung gibt es von der Fachpresse für die Tatsache, dass das Antriebsaggregat auch bei über 7.000 Umdrehungen noch souverän seinen Dienst verrichtet. Bei 7.600 U/min ist allerdings Schluss – hier greift die Elektronik ein, um unerfahrene Piloten davor zu bewahren, den Motor ihres Toyota GT 86 zu ruinieren.

Ergonomischer Arbeitsplatz

Egal, um was für ein Fabrikat es sich handelt: Mit einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz kann jedes Automodell bei den Fachjournalisten punkten. Der Toyota GT 86 ist in dieser Hinsicht ein Musterknabe: Alle relevanten Regler befinden sich in optimaler Griffweite, und der mittig angeordnete Drehzahlmesser lässt sich problemlos ablesen.

Auch die Verarbeitung des GT 86 wird von den Testern gelobt. Die Blenden sind perfekt eingepasst, und die Kunststoffe fühlen sich angenehm weich an. Fast hat man das Gefühl, in einem Sportwagen der 50.000-Franken-Klasse zu sitzen – wäre da nicht das Fehlen von Assistenzsystemen, die bei der höherpreisigen Konkurrenz zum Standard gehören.

Fazit

Unter dem Strich lässt sich eines konstatieren: Der Toyota GT 86 schneidet in fast allen Tests mit guten bis sehr guten Bewertungen ab. Selbst Journalisten, die keine ausgewiesenen Toyota-Liebhaber sind, müssen einräumen, dass den Japanern mit diesem Wagen ein grosser Wurf gelungen ist. Es bleibt zu hoffen, dass Toyota die eingeschlagene Linie weiter verfolgt und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Subaru fortsetzt.

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