Faszination Toyota GT 86

Montag, Juli 27th, 2015. | Kategorie: Allgemein, GT 86.
Toyota-GT-86

Der Toyota GT 86 ist im Bereich der Sportwagen eine echte Ausnahmeerscheinung. Dies trifft nicht nur auf die Verkaufszahlen des 200 PS starken Coupés zu, sondern auch auf die Technik: Der Wagen kommt ohne Turbo und Kompressor aus, was in dieser Fahrzeugkategorie mehr als ungewöhnlich ist.

Dennoch bietet der Toyota GT 86 mehr Fahrspass als viele Konkurrenzmodelle. Zu tun hat dies vor allem mit der einzigartigen Strassenlage. Der GT 86 ist leicht und flach, verfügt über ein perfekt ausbalanciertes Fahrwerk und eine hochpräzise Lenkung. Der Fahrer hat es daher einfach, die Kontrolle über den Wagen zu behalten.

Auch wenn der Beschleunigungswert von 7,6 s von 0 auf 100 km/h nicht an den eines Porsche oder Ferrari heranreicht, fühlt man sich im Toyota GT 86 wie in einem Rennwagen. Auf Assistenzsysteme, die dazu neigen, das Gesamtgewicht in die Höhe treiben, wurde bewusst verzichtet. Die knackige Schaltung und die tiefen Schalensitze tun ihr Übriges, um beim Piloten echtes Formel-1-Feeling aufkommen zu lassen.

Drehfreudiger Boxermotor

Der Boxermotor des Toyota GT 86 fühlt sich im hohen Drehzahlbereich pudelwohl. In Kombination mit dem hochwertig schaltenden 6-Gang-Getriebe wird ein Fahrgefühl erzeugt, dass man so nur in Sportwagen erleben kann, die wesentlich teurer sind. Der GT 86 wird aktuell für 33.900 CHF (inkl. 2.800 CHF Cash-Vorteil) angeboten – da können weder Ferrari noch Porsche mithalten.

Ein weiteres Plus des GT86 ist der niedrige Schwerpunkt. Der Wagen duckt sich förmlich auf den Asphalt. Schon in der ersten Kurve merkt man, dass die Ingenieure hier ganze Arbeit geleistet haben. Keine Frage: Der Toyota GT 86 ist ein Kurvenfahrzeug par excellence.

Ein beherzter Tritt aufs Gas ist beim Ampelstart Pflicht

Die Kupplung des Toyota GT 86 verlangt beim Treten vergleichsweise viel Kraft, was für einen Sportwagen allerdings nichts Aussergewöhnliches ist. Beim Ampelstart sollte man darauf vorbereitet sein, früh schalten zu müssen. Unterhalb von 3.000 U/min passiert in Sachen Beschleunigung nicht allzu viel – erst bei 4.000 Umdrehungen lässt der GT 86 seine Muskeln spielen und lässt die Tachonadel bis auf 230 km/h hochschnellen.

Angesichts der oben beschriebenen Vorzüge ist es kein Wunder, dass der Toyota GT 86 so viele Käufer findet. Gerade in der jüngeren Zielgruppe gibt es kaum einen Sportwagen, der beliebter ist als das Schwestermodell des Subaru BRZ. Aufgrund des niedrigen Verkaufspreises wird dies auf absehbare Zeit auch so bleiben – es sei denn, Toyota entschliesst sich, aus dem GT 86 einen Luxussportwagen zu machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.